Deutsches Angora

German Angora · Deutsches Angorakaninchen · IAGARB German Angora

Wool / Angora
Anerkennung:
BRC

German Angora ist die nordamerikanische Bezeichnung für eine leistungsorientierte Angorapopulation nach IAGARB-Standard; es ist keine fünfte von der ARBA anerkannte Angorarasse. Die IAGARB-Pflegerichtlinie umfasst 2,5–5,5 kg, der Standard nennt 3,5 kg als Durchschnitt, widerspricht sich aber beim oberen Grenzwert. Die Registrierung projiziert aus 325 g eines 90-Tage-Vlieses 1.300 g jährlich — das ist eine Selektionsschwelle, keine Garantie. Eine Untersuchung von 588 German Angoras ergab im Mittel rund 594 g pro Jahr und deutliche Jahres- und Saisoneffekte.

Redaktionell geprüfter Rasseartikel
Letzte Quellenprüfung:
Kurze Fakten
Herkunft
Deutsche Population; Name in Nordamerika etabliert
Geprüfte Gewichtsangabe
IAGARB-Pflege 2,5–5,5 kg; Standardmittel 3,5 kg
Geprüfter Standard / Geschichte
IAGARB-Populationsstandard; keine eigene ARBA-Rasse

IAGARB-Pflegebereich: 2,5–5,5 kg; Standardmittel: 3,5 kg. Der Text nennt 5,0 kg, die Punktetabelle 5,5 kg — aktuelle Fassung prüfen.

Populationsstandard statt zusätzlicher ARBA-Rasse

IAGARB erklärt, dass europäische Angoras nach nationaler Population unterschieden werden und German Angora nach Importen zum praktischen nordamerikanischen Namen wurde. Die ARBA erkennt English, French, Giant und Satin Angora an, nicht ein separates fünftes German Angora.

Zylindrischer Körper und dichtes Wollfell

IAGARB verlangt ein mittelgroßes, festes, zylindrisches Kaninchen mit Behang an Kopf, Ohrspitzen und Pfoten, 6,35 cm idealer Stapellänge und drei Fasertypen. Die Pflegerichtlinie nennt 2,5–5,5 kg, obwohl der obere Standardwert uneinheitlich ist. FGF5 erklärt Langhaar, doch Aussehen bestätigt keine Registrierung.

Pflegetoleranz muss beobachtet werden

IAGARB selektiert Nutzleistung und pflegbaren Behang, nicht einen garantierten Charakter. Das Kaninchen wird schrittweise an Wiegen, Hautkontrolle und ruhige Schur gewöhnt; der Raum muss Bewegung, Aufrichten, Ruhen, Verstecken und angemessenen Sozialkontakt erlauben.

Schur, Lüftung und Nahrungsfaser

Laut IAGARB werden die Kaninchen schonend geschoren und nie gerupft. Bestimmen Sie das Intervall nach Fellwachstum und Haut, dokumentieren Sie es und schützen Sie frisch geschorene Tiere vor Kälte. Dichte Wolle erhöht die Wärmelast. Grasheu und Wasser sind täglich nötig; Grünfutter und Alleinpellets folgen der Kondition.

Filz, Hitze und Magen-Darm-Warnzeichen

Prüfen Sie die ganze Haut, Pfoten, Augen, Maul und den Dammbereich, da Wolle Verletzung, Feuchte, Parasiten und Abmagerung verdeckt. MSD erklärt, dass Haare meist passieren und Stase oft mit Schmerz, Fasermangel oder Fressunlust zusammenhängt. Weniger Futter oder Kot, Aufgasung, Schmerz, Apathie oder Hitzestress sind dringend.

Leistungstest nicht mit Durchschnitt verwechseln

IAGARB verlangt zur Registrierung mindestens 325 g aus einem 90-Tage-Vlies, also 1.300 g Jahresprojektion, und über 80 Punkte. Das ist eine Schwelle. Bei 588 Kaninchen lag das Jahresmittel bei 594,22 ± 67,13 g und variierte nach Jahr und Saison. Erfassen Sie nutzbare Faserklassen, Verletzung, Futter, Klima, Gesundheit, Abstammung, Würfe und Erholung der Häsin.

  • 1.300 g als Registrierungsschwelle, nicht Rassedurchschnitt nennen.
  • Nutzbare, filzarme Faser statt nur Bruttogewicht selektieren.
  • Chronische Haut-, Zahn-, Pfoten- oder Darmprobleme vor Zucht klären.

Häufige Fragen

Erkennt die ARBA German Angora an?

Nicht als fünfte Angorarasse. Die ARBA erkennt English, French, Giant und Satin Angora an.

Wie schwer ist ein Deutsches Angora?

IAGARB nennt in der Pflege 2,5–5,5 kg und im Standard 3,5 kg Durchschnitt, aber der obere Grenzwert ist uneinheitlich.

Produziert jedes Tier 1,3 kg Wolle jährlich?

Nein. Das ist die projizierte IAGARB-Registrierungsschwelle, keine Garantie.

Wird German-Angora-Wolle gerupft?

Nicht nach IAGARB: Die Kaninchen werden geschoren und die Wolle wird nie gerupft.

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